Das Fundament
Elementare Welt, Substanzebene des unabhängigen Seins
Die elementare Welt besteht aus der Vielheit singulärer stofflicher Teilchen, die als Träger möglicher Bestimmtheit fungieren. Sie existieren noch völlig losgelöst von Form und Ordnung – das Potenzial für alles, was folgen wird, liegt noch undefiniert in ihnen.
Der unbedingte Ursprung Die Basis, die das Bedingte und Abhängige bildet.
Der unbedingte Ursprung ist die Quelle alles Bedingten. Er selbst ist unbeeinflusst, unveränderlich und unabhängig von allem, was aus ihm hervorgeht. Aus ihm entspringt die Möglichkeit von Form, Ordnung und Differenz – als stille Grundlage, auf der alles Abhängige ruht, ohne selbst als Entität Teil einer Struktur zu sein.
Das Prä-Existente Die Welt der Elemente
Sie besteht aus singulären stofflichen Teilchen, deren Bestimmtheit nicht in der Substanz selbst gründet. In ihrer rohen Existenz sind sie unverbunden und formlos, tragen jedoch das Potenzial, durch Bestimmung Vorgänge, Erscheinungen oder Zustände hervorzubringen.
Existenz setzt Substanz voraus
Jede Existenz beruht auf einer tragenden Substanz. Ohne diese stofflichen Grundlagen könnten weder Form noch Beziehung noch Welt erscheinen; Substanz ist die ontologische Bedingung, die alles Bedingte trägt.
Der Prozess Die Schöpfung
Die Bestimmung und Potenzialisierung der roh-substanziellen Teilchen erfolgt durch schöpferische Urkraft, ein Urprinzip, das mit dem unbedingten Ursprung arbeitet und das Potenzial des Substrats in konkrete Wirklichkeit überführt. Aus unverbundenen, formlosen Teilchen entstehen geordnete Strukturen, Formen, Vorgänge und Zustände.
Die Gestalt Form als Resultat
Aus der Vielfalt der Teilchenarten und der Wirksamkeit der schöpferischen Urkraft entstehen konkret geordnete Strukturen, differenzierte Formen sowie dynamische Vorgänge und Zustände. Diese verdichteten Strukturen bilden die sichtbare Natur, die aus der Interaktion von Ursprung, Substanz und Schöpfung hervorgeht. Die Gestalt ist das Resultat der Vermittlung zwischen dem unbedingten Ursprung, der roh-substanziellen Vielfalt und der schöpferischen Urkraft – sichtbar, geordnet, aber weiterhin eingebettet in ein größeres ontologisches Gefüge.
Die Natur: Die Kontinuität der Prozesse
Der Mensch Integrierte Gestalt
Der Mensch ist eine hochgradig integrierte Gestalt, hervorgegangen aus der lokalen Aktivität unzähliger Entitäten innerhalb einer komplexen Formstruktur. Er steht vollständig innerhalb der Ordnung von Substanz, Urkraft, Gestalt und Natur und bildet keinen ontologischen Sonderfall. Somit ist der Mensch eine Form, in der sich die Schöpfung in sehr hoher Komplexität selbst wirksam hält – lokal begrenzt, zeitlich eingebettet, ontologisch bedingt.